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Bis zum 23. September schaut die gesamte kunstinteressierte Welt nun nach Kassel. Als ersten Besucher konnte der künstlerische Leiter der documenta 12, Roger M. Buergel, am 16.06.2007 Bundespräsident Horst Köhler vor dem Fridericianum begrüßen. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Bertram Hilgen und Ministerpräsident Roland Koch, begleitet von einem starken Pressetross, machte er sich ein Bild über die aktuelle Kunst.
Die documenta ist nach fünf Jahren wieder in Kassel angekommen. Mit Zahlen allein lässt sich die besondere Atmosphäre in der Stadt nicht darstellen.
Für die hundert Tage werden 650 000 Besucher auf der weltweit wichtigsten Ausstellung moderner Kunst erwartet.
Der Stadt merkt man die Veränderung an. Obwohl immer wieder Platzregen das sonnige Juniwetter unterbrach, waren die Straßen voll, nicht nur in den fünf Ausstellungsbauten prominierten Tausende. Die Kasseler - am ersten Tag der "d12" anscheinend in der eigenen Stadt in der Minderheit - versuchten mit einfachem Englisch oder Gesten den Besuchern den Weg zu weisen.
Wer keine Lust auf den ganz großen Rummel hat, ist im Bergpark bestens aufgehoben. Im Schloss und entlang der Kaskaden kann man Kunst bislang noch in Ruhe genießen. Das könnte sich ändern, wenn die noch unfertigen Reisterrassen am Schlossberg zur erhofften Attraktion werden.
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