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Presseinformation Insolvenzen, Neugründungen und Löschungen 1. Halbjahr 2008
Presseinformation Insolvenzen, Neugründungen und Löschungen 1. Halbjahr 2008
Unternehmensinsolvenzen rückläufig – und erstmals auch Verbraucherinsolvenzen mit positiven Zahlen
Düsseldorf, 26.06.2008
Im Rahmen einer in Düsseldorf abgehaltenen Pressekonferenz veröffentlichte Creditreform einen Bericht über bundesweite Insolvenzen, Neugründungen und Löschungen für das erste Halbjahr 2008.
Dabei ist besonders hervorzuheben, dass sowohl die Unternehmens- als auch erstmals seit Einführung der neuen Insolvenzordnung die Verbraucherinsolvenzen rückläufig sind.
Ein Auszug:
Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen beträgt im ersten Halbjahr 2008 14.400 Fälle. Das entspricht einem Rückgang von 5,1 Prozent im Jahresverlauf (1. Halbjahr 2007:15.180).
Insgesamt befassten sich die Gerichte in Deutschland im ersten Halbjahr 2008 mit 76.700 Insolvenzfällen. Dies ist ein Rückgang von 7,5 Prozent im Vergleich zum letzten Jahr.
Auch die Verbraucherinsolvenzen verzeichnen im ersten Halbjahr 2008 – zum ersten Mal seit Einführung der neuen Insolvenzordnung – eine Abnahme: Um 7,2 Prozent auf 48.350 Privatpersonen gingen die Fälle zurück (Vorjahr: 52.120).
Die „sonstigen“ Insolvenzen (überschuldete Nachlässe, Insolvenzen von ehemals selbstständig Tätigen und Gesellschaftern) reduzieren sich im Jahresverlauf um 10,6 Prozent auf 13.950 Fälle.
Wenn Sie mehr erfahren möchten, finden Sie
hier die komplette Presseinformation.
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